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Abgeschlossenheitsbescheinigung


Eine Abgeschlossenheitsbescheinigung ist erforderlich, um Wohnungseigentum und Teileigentum zu bilden. Unter anderem gilt dies für die Umwandlung von Miet- und Eigentumswohnungen.
Die Abgeschlossenheitsbescheinigung muss beantragt werden und wird von der Bauaufsichtsbehörde ausgestellt. Sie dient als Grundlage bei einer Eintragung ins Grundbuch.

Abnahmeprotokoll


Mit dem Abnahmeprotokoll – eines der wichtigsten Dokumente beim Kauf bzw. Verkauf einer Immobilie – wird der Zustand der Immobilie genau festgehalten. Damit lassen sich eventuelle Konflikte vermeiden. Es gewährleistet, dass sich beide Parteien mit dem Zustand der Immobilie einverstanden erklären. Dieses Dokument kann bei der Übergabe von Häusern und Wohnungen erstellt werden. Etwaige Schäden, aber auch Zählerstände können aufgenommen werden.

Abtretung


Die Abtretung ist eine Maßnahme zur Finanzierung einer Immobilie. Sie ist im BGB geregelt und legt die Option fest, dass Forderungen von einem Gläubiger auf eine dritte Person übertragen werden können. Dieser wird dadurch zum neuen Gläubiger. Eine Abtretung wird im Übrigen auch Zession genannt.

Altbau


Der Begriff Altbau ist nicht eindeutig definiert, beispielsweise aufgrund des Baujahrs. Entscheidend für die Verwendung des Begriffs sind vielmehr zumeist die Beschaffenheit des Baus und die Bauweise. Im Allgemeinen bezeichnet man Häuser, die bis kurz nach dem Zweiten Weltkrieg gebaut wurden, als Altbau, theoretisch ist aber alles, was nicht mehr Neubau ist, nach ein paar Jahren ein Altbau.

Altersversorgung


Wer sich eine Immobilie kauft, macht dies häufig aus Gründen der Altersversorgung. Wird die Immobilie vom Verkäufer selbst bewohnt, hat das den Vorteil, dass keine Miete anfällt. Wer eine Immobilie besitzt, macht sich von Mieterhöhungen unabhängig. Eine finanzielle Freiheit wird aber nur dann erreicht, wenn die Baufinanzierung bis zum Eintritt in die Rente vollständig getilgt ist.

Altlasten


Wer eine Immobilie erwirbt, sollte vorher bei der Kommune erfragen, ob auf dem Grundstück Altlasten vorhanden sind oder vermutet werden. Das kann zum Beispiel dann der Fall sein, wenn an dem Platz, an dem die Immobilie steht, früher mal ein Gewerbe betrieben wurde. Falls Altlasten vorhanden sind, kann dies im Zweifelsfall mit sehr hohen Kosten verbunden sein, bei fertig gebauten Immobilien könnte dies auch gesundheitliche Folgen nach sich ziehen.

Amtlicher Lageplan


Bei der Beantragung einer Baugenehmigung oder einer Baufinanzierung ist der amtliche Lageplan eine der wichtigsten Unterlagen. Selbstverständlich ist er auch eine wichtige Ergänzung, wenn eine Immobilie verkauft werden soll. Beim amtlichen Lageplan, der auch als katasteramtlicher Lageplan bezeichnet wird, handelt es sich um eine maßstabsgetreue Zeichnung, die auf dem aktuellen Auszug aus der Kataster- bzw. Liegenschaftskarte basiert.

Amtsgericht


Beim Amtsgericht wird in der Abteilung Grundbuchamt das Grundbuch geführt. Daher ist das Amtsgericht für die mögliche Zwangsversteigerung bei Grundstücken und Immobilien im jeweiligen Bezirk zuständig.

Anderkonto


Bei einem Anderkonto handelt es sich um eine Form von Treuhandkonto. Es wird hauptsächlich von Anwälten, Steuerberatern, Notaren und Wirtschaftsprüfern sowie verwandten Berufsgruppen benötigt. Der Treugeber genießt hierbei mit seinen Finanzen einen speziellen Schutz, so dass er im Falle einer Insolvenz keinen Schaden davonträgt. Seine Finanzen, die sich auf dem Treuhandkonto befinden, fließen nicht in die Vermögensmasse des Treuhänders ein.

Angebotspreis


Damit bezeichnet man den Preis, für den eine Immobilie auf den Markt gestellt wird. Der Angebotspreis kann sich aber je nach Verfahren und je nach Immobilienpreisen deutlich sowohl nach oben als auch nach unten vom notariell vereinbarten Preis unterscheiden.

Annuität


Die Annuität ist die monatliche bzw. vierteljährliche Rate, die für das Darlehen zu bezahlen ist. Dabei setzt sie sich aus Zins- und Tilgungsanteil zusammen. Der Zinsanteil nimmt im Verlauf der Zeit ab, der Anteil für die Tilgung nimmt zu.

Auflassung


Die Auflassung ist die Einigung zwischen Verkäufer und Käufer einer Immobilie bei Eigentumsübertragung, wenn beide Parteien vor einem Notar anwesend sind. Die Auflassung ist nicht zu verwechseln mit dem schuldrechtlichen Grundstückskaufvertrag, allerdings wird sie normalerweise gemeinsam mit diesem in einer Urkunde verbunden.

Auflassungsvormerkung


Der juristische Begriff Auflassung stammt aus dem Grundstücksrecht, das bei Eigentumsübergang oder Eigentumsumschreibung zum Tragen kommt. Es handelt sich dabei um die Einigung zwischen dem Verkäufer und dem Käufer einer Immobilie darüber, dass das Eigentum vom Verkäufer an den Käufer übergeht.Die Auflassungsvormerkung ist wichtig aufgrund des zeitlichen Ablaufs beim Verkauf der Immobilie. Durch sie wird gewährleistet, dass der Eigentümer die gleiche Immobilie nicht mehrfach gleichzeitig an einen anderen bzw. an mehrere andere Käufer verkauft. Es ist also eine Art Vorrang vor Rechten, da diese erst mit dem Kauf eingetragen werden.

Aufteilungsplan


Beim Aufteilungsplan handelt es sich um einen Anhang bei der Teilungserklärung. Hierin wird genau festgehalten, welcher Partei Sondereigentum oder Sondernutzungsrechte zustehen. Das Sondereigentum wird zudem näher definiert. So finden sich im Aufteilungsplan in der Regel die Nummern der Sondereigentumsrechte oder des Sondernutzungsrechts. Einzusehen ist dies im Grundbuch im Textteil der Teilungserklärung.

Aufteilungsplan bzw. Teilungsplan


Der Aufteilungsplan ist eine Bauzeichnung, aus der hervorgeht, welche Gebäudeteile Gemeinschaftseigentum sind und welche als Sondereigentum zählen. Auch die Lage und die Größe der aufzuteilenden Immobile gehen daraus hervor. Der Aufteilungsplan ist Bestandteil der Teilungserklärung und gilt als Voraussetzung, um Wohnungseigentum ins Grundbuch einzutragen.

B

Barrierefreiheit


Barrierefreiheit bedeutet, dass auch Menschen mit Beeinträchtigungen in der Lage sind, einen Wohnraum oder ein Gebäude zu benutzen – zum Beispiel durch rollstuhlgerechte Treppenaufgänge, ebenerdige Duschen etc. Barrierefreiheit ist in einer DIN-Norm geregelt, was bedeutet, dass nicht alles, was altersgerecht ist, zugleich auch laut Definition barrierefrei ist.

Bauabnahme


Wenn die Immobilie fertiggestellt ist, dann erfolgt die Bauabnahme, nach der das Bauprojekt offiziell beendet ist. Die Bauabnahme wird nach den Regelungen der VOB definiert und kann je nach Immobilie und Gebäudeart ziemlich komplex sein. Es geht also nicht nur darum, die einzelnen Punkte abzuhaken, sondern genau zu prüfen, ob die vertraglichen Leistungen eingehalten wurden. Sollten diese nicht festgehalten worden sein, gelten die Bedingungen des BGB. Nicht nur während der Bauphase spielt die Bauabnahme eine große Rolle, sondern auch später noch, zum Beispiel in Bezug auf die Nutzbarkeit der Immobilie. Aufgrund von etwaigen Baumängeln könnten nämlich Folgeschäden entstehen. Insofern entscheidet die Qualität der Bauabnahme maßgeblich darüber, wie hoch der Nutzwert des Gebäudes später ist. Insofern sollte der Bauherr also – auch wenn er gerne so schnell wie möglich die Immobilie beziehen würde – keine Eile bei der Bauabnahme haben.Es wird allgemein unterschieden zwischen•    rechtsgeschäftlicher Bauabnahme•    technischer Bauabnahme und•    behördlicher Bauabnahme Aus rechtlicher Sicht spielt der Zeitpunkt der Bauabnahme eine entscheidende Rolle, da sich damit die Verantwortlichkeiten bei Mängeln und Schäden verschieben. Es ist also wichtig, ein Abnahmeprotokoll zu führen.

Baubeschreibung


In der Baubeschreibung wird das Gebäude, welches gebaut werden soll, ganz detailliert beschrieben. Neben der Art der Bauausführung stehen darin auch die örtlichen Gegebenheiten, der Umfang der Leistung sowie die Materialien, die zum Einsatz kommen. Eine Baubeschreibung ist wichtig, weil sie als Bestandteil des Verbraucherbauvertrags notariell bekundet wird und somit bindend ist. Für den Bauherrn stellt sie eine Sicherheit dar, dass von Seiten des Bauträgers alle definierten Leistungen zum vereinbarten Preis, in der vereinbarten Qualität und zum vereinbarten Zeitpunkt geliefert werden.

Baufortschritt


Der Baufortschritt wird auch als Bauablauf bezeichnet und man meint damit alle Phasen des Projekts des Bauvorhabens, die letzten Endes zur Fertigstellung führen.

Baufreigabe


Der rote Punkt an der Baustelle macht es ersichtlich: Dieses Bauprojekt ist offiziell freigegeben. Ohne diese Freigabe kann ein Baustopp drohen.

Baugenehmigung


Eine behördliche Genehmigung sichert, dass ein Bauvorhaben den vorgegebenen Vorschriften und Standards entspricht.

Baujahr


Das Baujahr einer Immobilie beinhaltet zum einen die Information, welches Alter die Immobilie hat, es lassen sich daraus aber auch verschiedene Rückschlüsse ziehen. Abseits der Definition von Altbau und Neubau ist das Baujahr eine wichtige Information, weil man davon ableiten kann, ob das Haus massiv ist und wie modern es gebaut wurde. Festzuhalten ist weiterhin, dass ein Haus mit einem jüngeren Baujahr nicht zwingend besser sein muss. Eine solide Bauweise gab es vor allem bei vielen älteren Gebäuden während der Jahrhundertwende. Die schnell errichteten Bauten nach dem Zweiten Weltkrieg hingegen haben eher keine solide Bauweise, weil zu dem Zeitpunkt gutes Material Mangelware war.

Baulast


Dieser Begriff stammt aus dem Bauordnungsrecht und besagt, dass der Eigentümer eines Grundstücks gewisse öffentlich-rechtliche Auflagen zu erfüllen hat. Zum Beispiel kann er der Baubehörde gegenüber verpflichtet sein, etwas Bestimmtes auf seinem Grundstück zu tun oder aber zu unterlassen. Wer ein Haus bauen will, sollte sich also schon vor dem Kauf des Grundstücks darüber erkundigen, ob bestimmte Baulasten im Baulastenverzeichnis eingetragen sind. Beim Grundstückkauf geht eine etwaige Baulast nämlich automatisch auf den Käufer über.

Baulastenverzeichnis


Im Baulastenverzeichnis werden Baulasten, die auf einem bestimmten Grundstück liegen, festgehalten. Es handelt sich dabei um öffentlich-rechtliche Verpflichtungen der Baubehörde gegenüber. In Deutschland sind Städte, Gemeinden und Landkreise für das Baulastenverzeichnis zuständig.

Bausparvertrag


Dieser Sparvertrag hilft dabei, Eigenkapital anzusparen, wobei es mit einem günstigen Darlehen gekoppelt wird, was bei der Finanzierung einer Immobilie hilfreich ist. Der Bausparvertrag teilt sich in die Ansparphase und die Darlehensphase auf. Er wird bei einer Bausparkasse abgeschlossen und funktioniert nach einem Kollektivprinzip.

Bauträger


Der Bauträger unterscheidet sich klar vom Bauherrn und dem Bauunternehmer. Ein Bauunternehmen übernimmt die Bauleitung, ist aber nicht für den Erwerb des Grundstücks zuständig. Der Bauherr wiederum ist rechtlich und wirtschaftlich der verantwortliche Auftraggeber beim Bauvorhaben.Im Gegensatz dazu ist der Bauträger ein Unternehmer laut BGB. In der Regel kauft er unbebaute Grundstücke, um diese zu bebauen. Das Gebäude, welches der Bauträger auf seinem Grundstück errichtet, wird danach zusammen mit dem Grundstock weiterverkauft. Der Bauträger kann also nicht nur damit werben, eine Immobilie zu bauen, sondern im Anschluss das Eigentum übertragen.

Bebaubarkeit


Ob ein Grundstück überhaupt bebaut werden darf und wenn ja, in welchem Umfang und in welcher Art und Weise, das wird in Deutschland mittels Normen des öffentlichen Rechts festgelegt. Wer also ein Grundstück kaufen und bebauen will, sollte sich zuvor die Frage der Bebaubarkeit stellen. Die Vorschriften dazu finden sich im Baugesetzbuch §§ 29 ff.

Bebauungsplan


Im Bebauungsplan stehen rechtsverbindliche Festsetzungen, erlaubte städtebauliche Maßnahmen, die Art der baulichen Nutzung, Baugrenze etc.

Beleihungsgrenze


Die Beleihungsgrenze findet bei der Finanzierung einer Immobilie Anwendung, sie beschreibt einen Prozentwert des Beleihungswerts. Dabei handelt es sich um die Summe, mit der eine Bank mit hoher Sicherheit rechnen kann, falls es zu einer Versteigerung der Immobilie kommen sollte. Die Beleihungsgrenze ist ein wichtiger Indikator, wenn es darum geht, die Konditionen für eine Finanzierung von Seiten der Bank zu bestimmen.

Beleihungswert


Mit dem Beleihungswert legt der Kreditgeber die maximale Höhe des Kredits fest. Dabei werden eventuelle Wertschwankungen mit einem Risikoabschlag mit einkalkuliert – daraus ergibt sich dann die Beleihungsgrenze.

Bereitstellungszinsen


Hierbei handelt es sich um die Gebühren, die die Bank aufgrund von noch nicht abgerufener Darlehensteile in Rechnung stellt. Sie werden dann fällig, wenn Teile eines gewährten Kredits nicht in einer bestimmten, vorher festgelegten Zeitspanne in Anspruch genommen werden.

Besichtigung


Die Besichtigung ist der erste wichtige Schritt, wenn es darum geht, eine Immobilie zu erwerben. Nur so ist es möglich, die Wohnung oder das Haus persönlich zu prüfen und sich mit den Gegebenheiten vertraut zu machen. Bei einer Besichtigung müssen immer viele Punkte beachtet werden wie der Zustand des Gebäudes, der Fenster und Türen, des Dachs und des Bodens etc. Besteht ernstes Kaufinteresse, sollte der potenzielle Käufer fachkundige Unterstützung mitbringen, wenn möglich.

Betriebskosten


Unter Betriebskosten versteht man jene Ausgaben, die dem Eigentümer durch das Eigentum am Grundstück laufend entstehen. Dazu zählen alle Kosten durch den bestimmungsgemäßen Gebrauch von Gebäude, Nebengebäude, Anlage und Einrichtungen.

Betriebskostenabrechnung


Die Betriebskostenabrechnung umfasst alles, was zu den Betriebskosten gehört, nämlich: Heizkosten, Wasser- und Abwasserkosten, Straßenreinigung, Müllabfuhr, Hausmeister, Reinigungsservice, Gartenpflege, Kosten für Beleuchtung und Aufzug, Schornsteinfeger sowie bestimmte Versicherungen. Es lohnt sich, Betriebskostenrechnungen ganz genau zu prüfen.

Beurkundung


Zum Schutz der Betroffenen sieht es der Gesetzgeber vor, dass ein Kaufvertrag im Bereich Immobilien notariell beurkundet werden muss. Falls keine Beurkundung des Notars vorliegt, ist der Kaufvertrag ungültig.Beim Kauf oder der Veräußerung einer Immobilie kommt es zur Beurkundung. Diese ist bei Immobilienkaufverträgen gesetzlich vorgeschrieben und wird unter notarieller Aufsicht durchgeführt. Eine Beurkundung bezeichnet eine unterschriebene Urkunde, die ein Rechtsgeschäft bestätigt.

Bezugsfertigkeit


Mit der Bezugsfertigkeit wird ein Zustand der Immobilie beschrieben, der es den späteren Bewohnern erlaubt, in die Wohnung oder das Haus einzuziehen. Die Fälligkeit des Kaufpreises hängt oftmals mit der Bezugsfertigkeit eines Objekts zusammen. Im Unterschied dazu ist ein schlüsselfertiges Objekt nicht zwingend auch bezugsfertig.

Bodenrichtwert


Der Bodenrichtwert ist der berechnete Wert pro m² Bodenfläche. Ermittelt wird dieser auf Basis eines Mustergrundstücks in einer ganz bestimmten Lage. Der Bodenrichtwert dient somit als wichtige Basis zur Errechnung des Preises.Unterschieden wird bei der Ermittlung des Bodenrichtwerts je nachdem, ob das Gebäude als Ein- und Mehrfamilienhaus genutzt wird. In Zeiten knapper Baugrundstücke gibt es gerade beim Bieterverfahren starke Abweichungen nach oben.

Bürgschaftssicherung


Eine Bürgschaft kann entweder von einer Bank oder einer Versicherung übernommen werden. Diese fungieren dann als Bürge, was bedeutet, sie stellen einem Dritten ihre eigene Kreditwürdigkeit zur Verfügung, damit diese eine Garantie für eine Zahlung darstellt, die in der Regel vom Auftraggeber gefördert wird. Sie betrifft also den Bürgen, den Gläubiger und den Schuldner. Eine Bürgschaft ist ein einseitig verpflichtender Vertrag und das Bürgschaftsversprechen wird erst durch eine schriftliche Bürgschaftserklärung gültig.

C

Carport


Der Carport stellt eine Überdachung für Fahrzeuge dar, die aus einem Dach plus einer oder mehreren Seitenwände besteht. Der Carport ist eine Alternative zur Garage und bietet dem Auto Schutz vor Wind und Wetter. Es ist keine geschlossene Einheit und sowohl gestalterisch als auch in Bezug auf das Baumaterial gibt es viele Möglichkeiten.

Courtage


Die Courtage ist eine erfolgsabhängige Vermittlungsgebühr, die für die Tätigkeit eines Maklers entsteht. Es gibt keine gesetzliche Vorgabe über die Höhe dieser Provision.

D

Darlehen


Eine übliche Finanzierung, wenn eine Immobilie gekauft werden soll, ist das Darlehen. Das gilt vor allem dann, wenn der Käufer die Immobilie nicht vollständig aus vorhandenen Mitteln bezahlen kann.

Darlehenslaufzeit


Die Darlehenslaufzeit wird auch Kreditlaufzeit genannt. Dabei handelt es sich um die Laufzeit des Kredits, die eine Bank dem Kreditnehmer gewährt. Die Darlehenslaufzeit hat einen Einfluss auf die Konditionen, zu denen der Kredit gegeben werden kann. Wird die Laufzeit zu lange gewählt, dann muss der Kreditnehmer in der Regel niedrigere monatliche Raten zahlen. Soll der Kredit nur kurze Zeit laufen, dann sind die Raten zumeist höher. Es lohnt sich in jedem Fall immer, die verschiedenen Optionen durchzurechnen und abzuwägen.

Darlehensvertrag


Im Darlehensvertrag wird der Darlehensgeber dazu verpflichtet, dem Darlehensnehmer einen bestimmten Betrag zur Verfügung zu stellen.Im Vertrag sollte die exakte Darlehenssumme, aber auch der Zeitraum, an dem das Darlehen zurückgezahlt wird, aufgenommen werden. Es handelt sich hierbei um einen in §488 BGB verankerten schuldrechtlichen Vertrag, der von zwei Personen geschlossen wird.

Denkmalgeschützte Immobilien


Wenn es sich um denkmalgeschützte Immobilien handelt, gelten ganz besondere Vorgaben in Bezug auf Sanierung und Finanzierung. Es muss sich hierbei nicht zwingend um einen Altbau handeln, sondern bezeichnet werden damit auch erhaltenswerte Kulturgüter, Häuser, Hochhäuser etc.

Dienstbarkeiten


Hierbei handelt es sich um Rechte einer fremden Sache gegenüber, die ins Grundbuch eingetragen werden sollten.
Im BGB werden dreierlei Dienstbarkeiten genannt:1. die Grunddienstbarkeit
2. die beschränkte, persönliche Dienstbarkeit
3. Nießbrauch als Recht an einer Immobilie

Dingliche Sicherheiten


Darunter versteht man Kreditsicherheiten, die als Sachwert vorliegen. Sie können vom Kreditgeber zur Sicherheit bei der Vergabe von Darlehen herangezogen werden.

Disagio


Für den Schuldner bedeutet Disagio, dass der Effektivzins über dem Nominalzins liegt. Es ist ein Abschlag vom festgelegten Betrag eines Kredits. Bei der Auszahlung der Kreditsumme wird das Disagio gleich abgezogen. Der Kreditgeber nutzt diesen Betrag dazu, um die Kosten für den Kredit - hauptsächlich Zinsen - zu begleichen. Man nennt das Disagio aus diesem Grund auch Zinsvorauszahlung. Bei Agio handelt es sich genau um das Gegenteil von Disagio.

E

Effektivzins


Bei der Effektivverzinsung handelt es sich um die Verzinsung von Krediten, bei denen alle Nebenkosten mit eingerechnet wurden. Somit ist der Effektivzins aussagekräftiger als der Sollzins, da hieraus die gesamte Belastung für den Kreditnehmer ersichtlich wird. Der Effektivzins setzt sich also aus dem Nominalzins und weiteren anfallenden Kosten zusammen, die mit dem Kredit in Verbindung stehen.

Eigenbedarf


Wer eine Immobilie vermietet und ein berechtigtes Interesse daran hat, diese nun selbst oder für Familienmitglieder nutzen, der kann an der vermieteten Einheit Eigenbedarf geltend machen. Will ein Immobilienbesitzer seine Immobilie verkaufen und dem Mieter kündigen, weil die Immobilie sich dadurch besser verkauft, dann liegt kein Eigenbedarf vor. In diesem Fall kann er sogar dem Mieter gegenüber schadensersatzpflichtig werden, falls der Eigenbedarf nur vorgetäuscht ist.

Eigenkapital


Eine Immobilienfinanzierung wird durch einen Prozentsatz an Eigenkapital und durch einen Teil Kredite bewerkstelligt. Wer plant, eine Immobilie zu kaufen, sollte so viel Eigenkapital wie möglich einsetzen, dabei aber immer eine verfügbare Reserve von ca. 3-5 Monatsgehältern zurückhalten.

Eigennutzung


In Eigennutzung spricht man, wenn eine Immobilie vom Eigentümer selbst als Wohnraum genutzt wird. Wenn der Eigentümer hingegen die Immobilie für gewerbliche Zwecke nutzt oder sie weitervermietet, dann liegt keine Eigennutzung vor. Wird die Immobilie finanziert, spielt es immer eine Rolle, wie dies genutzt wird: Wer einen Kredit aufnimmt, um die Immobilie in Eigennutzung zu beanspruchen, ist nicht mit Mieteinnahmen zu rechnen. Ein großer Vorteil allerdings ist, dass die KfW zinsgünstige Darlehen genau für diesen Zweck gewährt: wenn ein Kreditnehmer eine Immobilie zur Eigennutzung erwerben oder bauen möchte.

Eigentumsübertragung


Der Übertrag des Eigentums an einer Immobilie erfolgt über den Eintrag ins Grundbuch. Dafür muss eine notarielle oder öffentliche Urkunde vorliegen.Die Formvorschriften, die bei einer Eigentumsübertragung gelten, sind im BGB geregelt und sollen sowohl den Käufer als auch den Verkäufer schützen. Die Immobilie wird erst durch den Eintrag ins Grundbuch übertragen.

Einheitswert


Der Einheitswert eines Hauses oder eines Grundstücks stellt vor allem eine Berechnungsgrundlage für die Grund- und Gewerbesteuer dar. Vom Finanzamt wird dieser Wert herangezogen, um die Höhe der Abgabe bestimmen zu können.

Energieausweis


Hierbei handelt es sich um ein Dokument für das Gebäude, welches beim Verkauf zwingend nötig wird. Ein Energieausweis weist den Energieverbrauch des Hauses aus. Dabei wird zwischen den beiden Arten Verbrauchsausweis und Bedarfsausweis unterschieden.

Erbbaurecht


Beim Erbbaurecht handelt es sich um das Recht, eine Immobilie auf einem fremden Grundstück bauen oder kaufen zu dürfen. Der Eigentümer, auch Erbbaurechtgeber genannt, räumt dem Erbrbaurechtnehmer das Recht zur Nutzung an diesem Grundstück ein. Somit steht es dem Erbbaurechtsnehmer frei, das Grundstück zu bebauen oder eine bereits vorhandene Immobilie zu nutzen oder zu kaufen.

Erbschaftssteuer


Die Erbschaftssteuer ist die Steuer, die beim Erwerb aufgrund von Tod oder aber bei unentgeltlichen Zuwendungen unter Lebenden (in dem Fall Schenkungssteuer genannt), beim Erbe oder beim Beschenkten fällig wird. Die Erbschaftssteuer wird vom Nachlass eines Verstorbenen, sprich von den Erben, bezahlt. Die Schenkungssteuer ergänzt dabei die Erbschaftssteuer.

Erbschein


Mit dem Erbschein lässt sich nachweisen, dass eine bestimmte Person allein oder zusammen mit anderen Personen zum Erbe berechtigt ist. Außerdem geht daraus hervor, welchen Anteil diejenige Person geerbt hat (Erbquote). Wer eine Immobilie geerbt hat und diese verkaufen will, braucht daher zwingend einen Erbschein, um das Erbe antreten zu können.

Erschließungsbeiträge


Wenn ein Erschließungsbeitrag festgesetzt wird, kann das für den Eigentümer eines Grundstücks ziemlich unangenehm werden. Man versteht darunter die Kosten, die bei der erstmaligen Erstellung einer Straße entstehen, durch die Baugrundstücke erschlossen werden, Er darf allerdings erst dann erhoben werden, wenn die Straße komplett fertiggestellt ist und der Allgemeinheit dient.

Erschließungskosten


Dabei handelt es sich um eine Gebühr, die von der Kommune erhoben wird, wenn ein Bauherr auf einem Grundstück eine Immobilie bauen will. Die Erschließungskosten fallen entweder für den Erbbauberechtigten, für den Bauträger oder den Grundstückseigentümer an. Verwendet werden diese Kosten für den technischen Anschluss des Grundstücks.

Ertragswert


Beim Ertragswert handelt es sich um den Wert, den eine Investition zum Ende der Laufzeit erreicht haben wird. Es geht dabei um eine Schätzung des Gewinns, der bei einem Verkauf einer Immobilie erzielt wird. Für die Banken stellt der Wert eine Kenngröße dar, die sie bei einer Bewertung von Immobilien zu Rate ziehen. Man spricht dabei von einem Ertragswertverfahren.

Erwerbsnebenkosten


Dabei handelt es sich um die Ausgaben, die zusätzlich zum Kaufpreis oder beim Neubau einer Immobilie anfallen.In der Regel betragen die Erwerbsnebenkosten 10 – 15% des Kaufpreises einer Immobilie. Erwerbskosten beziehen sich also immer auf die direkten Kosten des Kaufs wie beispielsweise den Kaufpreis und die Notargebühren, wohingegen sich die Erwerbsnebenkosten vielmehr auf die Kosten beziehen, die indirekt mit dem Kaufpreis verbunden sind. Dazu zählen Renovierungskosten, laufende Kosten oder Instandhaltungskosten.

Exposé


Beim Exposé handelt es sich um die Beschreibung einer Immobilie mit allen wichtigen Informationen darüber wie Lage, Ausstattung, Zustand, Alter, Baujahr und Fotos.

F

Fachwerkhaus


Die Bauweise, mit der Fachwerkhäuser erstellt wurden, stammt noch aus dem Mittelalter. Fachwerkhäuser bestehen aus einem tragenden Holzgerüst, bei dem die Zwischenräume mit Lehm oder Ziegel gefüllt wurden. Viele Fachwerkhäuser stehen unter Denkmalschutz und unterliegen in Bezug auf Sanierungen ganz besonderen Vorgaben, können auf der anderen Seite aber auch steuerlich anders geltend gemacht werden als andere Bauwerke und Immobilien.

Fertigstellung


Grundsätzlich bedeutet Fertigstellung einer Immobilie, dass das Objekt - Wohnung oder Haus - bezugsfertig ist. Fertiggestellt ist das Objekt nicht, wenn Eigentümer bereits eingezogen sind, ein Teil der Arbeiten aber noch nicht abgeschlossen wurde.

Festdarlehen


Bei Immobilien, die als Kapitalanlage genutzt werden und die der Eigentümer nicht selbst bewohnt, kommt meist ein Festdarlehen zum Einsatz. Weil die Zinsen hierbei absetzbar sind, lohnt sich das Festdarlehen aus steuerlicher Sicht.

Feuerversicherung


Mit einer Feuerversicherung werden Schäden an einem Gebäude abgedeckt, die aufgrund eines Brands, Explosion oder Blitzschlag entstehen. Die Feuerversicherung ist in der Regel in der Gebäudeversicherung inkludiert, genau wie auch die Versicherung gegen Leitungswasser, Sturm und Hagelschaden.

Finanzierung


Zum Kauf einer Immobilie ist meistens eine Finanzierung nötig, vor allem dann, wenn der Preis nicht aus bestehenden Mitteln bestritten werden kann. Zuallererst sollten Kaufinteressenten also prüfen lassen, inwieweit und bis zu welchem Betrag eine Finanzierung möglich ist. Die Basis dafür ist die Ermittlung, welcher monatliche Betrag finanziell stemmbar ist. Die monatlichen Einnahmen aus Einkünften sowie andere Einnahmequellen, die Ausgaben für Lebenshaltungskosten und weitere Verpflichtungen spielen in die Finanzierung hinein. Einer der wichtigsten Faktoren für die Finanzierung ist der gerade aktuelle Zinssatz.

Finanzierungsplan


Dieser entsteht dadurch, dass alle Kosten, die bei einem Bauvorhaben, einem Kauf oder einem Modernisierungsvorhaben aufgelistet und addiert werden.

Finanzierungsvollmacht


Die Finanzierungsvollmacht wird auch als Belastungsvollmacht bezeichnet und gibt dem Immobilienkäufer die Option, die käufliche Immobilie schon vor dem Kauf belasten zu können. Somit wird die Immobilie schon vor dem Besitzübergang als Sicherheit für den Kredit eingesetzt. Durch den Notar kann bei einer Finanzierungsvollmacht für beide Seiten, also den Käufer und den Verkäufer, eine Sicherheit darstellen.

Flurkarte


Dies ist eine Landkarte, in der alle Flurstücke der Gemarkung abgebildet sind. Sie kann beim zuständigen Katasteramt eingesehen oder angefordert werden.

Flurstück


Beim Flurstück handelt es sich um ein vermessenes Stück Land, welchem normalerweise ein Grundstück zugeordnet ist. Jedes Flurstück wird mit einer Identifikationsnummer versehen.

Fördergebietsgesetz


Mit dem Fördergebietsgesetz werden befristete Sonderabschreibungen für Herstellungs- und Anschaffungskosten von beweglichen Wirtschaftsgütern beschrieben, sofern diese vor dem 1.1.1999 abgeschlossen wurden.

Fördermittel


Unter Fördermittel versteht man beispielsweise KfW-Fördermittel, die für Bauherren oder auch für jene, die ihr Eigenheim sanieren, bewilligt werden. Es handelt sich dabei um staatliche Förderungen, die in der Regel zum Ziel haben, energetische oder umweltfreundliche Verbesserungen an Häusern finanziell zu unterstützen.

Freistellungserklärung


Sie spielt eine entscheidende Rolle bei einem Bauvorhaben, welches über Bauträger verwirklicht wird. Wenn der Bauträger nämlich mehrere Objekte finanziert, wird sich die Bank hier durch die Eintragung einer Globalgrundschuld absichern.

G

Gartennutzung


Bei einem Haus ist die Nutzung des Gartens eindeutig, weil der Gartenbereich durch das zugehörige Grundstück klar umrissen ist. Bei einer Eigentümergemeinschaft hingegen muss darauf geachtet werden, dass eine eindeutige Zuordnung erfolgt, indem Sondernutzungsrechte festgehalten werden. Manchmal sind aber auch Häuser als Eigentümergemeinschaft organisiert – in diesem Fall gibt die Teilungserklärung im Grundbuch Aufschluss.

Gaube


Mit Gaube bezeichnet man eine spezielle Form von Fenster im Dachbereich eines Hauses. Das Fenster ist in diesem Fall nicht im Rahmen der Dachschräge eingebaut, sondern es verläuft parallel zur senkrechten Wand.

Gemarkung


Die Gemarkung bezeichnet ein Gemeinde- oder Stadtgebiet und fasst mehrere Flure und Flurstücke zusammen. Eine Gemarkung kann sowohl online als auch beim Katasteramt eingesehen werden.

Gemeinschaftseigentum


Beim sogenannten Gemeinschaftseigentum handelt es sich um ein gemeinsames Eigentum einer Wohnungseigentümergemeinschaft. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Teile von Grundstücken und Einrichtungen eines Gebäudes.

Gemeinschaftsordnung


Wer in einer Wohnungseigentümergemeinschaft lebt, hat neben diversen Rechten auch Pflichten. In der Gemeinschaftsordnung werden, ähnlich wie in einer Satzung, Regelungen über das Verhältnis der Eigentümer untereinander schriftlich fixiert. Sie gilt für alle Beteiligten der WEG. Geregelt sind darin unter anderem Versicherungen, Tierhaltung, Nutzung von Sondereigentum, Bestellung des Verwalters, Stimmrecht, Zahlungsmodalitäten, Bildung von Rücklagen etc.

Gesamtschuldner


Wer ein Darlehen mit einer oder mehreren Personen aufnimmt, haftet für dieses gesamtschuldnerisch. Jeder einzelne Kreditnehmer ist für die Gesamtsumme haftbar. Sollte eine der Personen vorzeitig aus dem Vertrag aussteigen, ist dies unter Umständen durch eine Schuldhaftentlassung möglich.

Gewährleistung


Wird eine Immobilie verkauft, hat der Verkäufer die Pflicht, diese ohne Mängel dem Käufer zu übergeben. Sollte es dennoch offensichtliche Mängel geben, werden diese in einem Protokoll festgehalten. Nach der Schlüsselübergabe allerdings wird die Haftung für die Mängel offiziell an den Käufer übertragen.Falls versteckte Mängel auftreten, die dem Verkäufer vorher nicht bewusst bzw. ersichtlich waren, gehen diese ebenfalls mit der Schlüsselübergabe an den Käufer über. Falls Mängel verschwiegen wurden, besteht für den Käufer eine Gewährleistung.

Grenzsteuersatz


Dieser Steuersatz gibt an, welcher Prozentsatz an Steuern aufgrund eines zusätzlichen Einkommens zu entrichten ist. Wer hingegen mit seinen Immobilien Verluste fährt, kann damit sein zu versteuerndes Einkommen und die Steuerlast mindern.

Grund-/Splittingtabelle


Wer bei der Einkommensteuer allein veranlagt ist, für den ist die Grundtabelle maßgeblich, für Verheiratete hingegen greift die Splittingtabelle. Der Splittingtarif ist kein eigener Steuertarif, sondern er leitet sich aus dem Grundtarif ab. Bei einem Paar wird das gemeinsame, zu versteuernde Einkommen aufgeteilt, und zwar so, als ob jeder der beiden 50% erwirtschaftet hätte.

Grundbuch


Hierbei handelt es sich um ein öffentliches Register, welches Informationen über die Eigentumsrechte an Grundstücken beinhaltet. Es gibt Aufschluss über Eigentümer, eventuelle Belastungen und bestehende Rechte an einer Immobilie.

Grundbuchlasten


Grundbuchlasten sind in 7 verschiedene Abschnitte unterteilt, dazu zählen Dauerwohnrecht, Nutzungsrecht, Nießbrauch, Erbbaurecht und Reallast. Man versteht damit Lasten unterschiedlicher Art, die das jeweilige Grundstück betreffen. Üblicherweise wird eine Immobilie oder ein Grundstück beim Kauf lastenfrei auf den neuen Eigentümer übergeben. Sollten also noch Lasten im Grundbuch eingetragen sein, müssen diese mittels einer Lastenfreistellung gelöscht werden.

Grunddienstbarkeit


Mit einer Grunddienstbarkeit kann der Eigentümer eines Grundstücks bewirken, dass er das Recht auf eine bestimmte Nutzung des Nachbargrundstücks bekommt. Eine Grunddienstbarkeit kann entweder im Grundbuch eingetragen oder aber mittels eines privatrechtlichen Vertrags geregelt werden.

Grunderwerbssteuer


Wer ein Grundstück kauft, egal, ob unbebaut oder bebaut, muss eine Grunderwerbsteuer entrichten. Der Preis ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich und liegt zwischen 3,5% und 6,5% des Kaufpreises. Die Grunderwerbsteuer zählt zu den Nebenkosten beim Kauf eines Hauses.

Grundpfandrechte


Durch Grundpfandrechte wird es dem Eigentümer einer Immobilie ermöglicht, das jeweilige Objekt als Sicherheit für besondere Gegenleistungen zu verwenden. Laut Definition handelt es sich dabei um dingliche Verwertungsrechte an einer Immobilie.

Grundriss


Im Grundriss werden die räumlichen Gegebenheiten eines Gebäudes oder einer Wohnung festgehalten.

Grundschuld


Bei der Grundschuld handelt es sich um nichts anderes als die Belastung eines Grundstücks, die der Absicherung von Schulden des Eigentümers dient.

Grundschuldzins


Bei der Finanzierung einer Immobilie dient der Grundschuldzins dem Kreditgeber als zusätzliche Absicherung, falls es zu einem Zahlungsausfall kommen sollte. Bei jeder Finanzierung von Immobilien verlangt der Kreditgeber – also meist die Bank – Sicherheiten, damit sein Finanzierungsrisiko minimiert werden kann. Daher wird dafür zuallererst das zu finanzierende Objekt grundpfandrechtlich herangezogen.

Gutachter


Unter einem Gutachter, auch Sachverständiger genannt, versteht man eine Person, die den Verkehrswert von Objekten und deren Zustand bewertet und in einem offiziellen Gutachten beurteilt. Nicht nur als Privatperson kann ein Sachverständiger für Immobilien zu Rate gezogen werden, sondern häufig wird davon auch von Behörden und Gerichten Gebrauch gemacht.

H

Hausgeld


Eigentum verpflichtet. Daher muss ein Immobilienbesitzer Hausgeld entrichten, welches aus umlagefähigen und nicht umlagefähigen Kosten besteht. Hausgeld wird umgangssprachlich auch als Wohngeld bezeichnet. Die Höhe des Hausgelds fällt unterschiedlich aus und richtet sich nach der Ausstattung und dem Zustand des Objekts. Das Hausgeld ist also eine Art Unterhaltszahlung, die schon um Voraus entrichtet werden muss, um die anfallenden Kosten für die Instandhaltung, die Pflege und die Bewirtschaftung des Gebäudes zu gewährleisten. Sie ist vergleichbar mit einer Nebenkostenabrechnung, die bei Mietwohnungen anfällt.

Haustechnik


Zu der Haustechnik eines Gebäudes zählen unter anderem die Bereiche Sanitär, Lüftung, Heizung, Licht und Elektronik.

Hausverwaltung


Eine Hausverwaltung kann eine einzelne Person oder ein Unternehmen sein. Sie ist verantwortlich für administrative Tätigkeiten, die im Zusammenhang mit der Immobilie anfallen. Im Wohneigentumsgesetz wird die Zuständigkeit der Hausverwaltung geregelt. Unterschieden wird weiterhin zwischen Mietverwaltung und Wohnungseigentümergemeinschafts-Verwaltung.

Herstellungsaufwand


Damit bezeichnet man alle Aufwendungen, die aufgrund des Verbrauchs von Gütern bzw. der Inanspruchnahme von Diensten zur Herstellung eines Wirtschaftsguts entstehen.Zu den Herstellungskosten zählen die Kosten, die der Herstellung dienen, aber auch die Aufwendungen, die im Zusammenhang mit der Herstellung anfallen oder damit in enger wirtschaftlicher Verbindung stehen.Ein paar Beispiele für Herstellungskosten sind die Kosten für:•    Architekten•    Statiker•    alle am Bau beteiligten Handwerker•    Erschließungskosten etc.

Herstellungskosten


Damit bezeichnet man alle Aufwendungen, die aufgrund des Verbrauchs von Gütern bzw. der Inanspruchnahme von Diensten zur Herstellung eines Wirtschaftsguts entstehen.Zu den Herstellungskosten zählen die Kosten, die der Herstellung dienen, aber auch die Aufwendungen, die im Zusammenhang mit der Herstellung anfallen oder damit in enger wirtschaftlicher Verbindung stehen.Ein paar Beispiele für Herstellungskosten sind die Kosten für:•    Architekten•    Statiker•    alle am Bau beteiligten Handwerker•    Erschließungskosten etc.

HOAI


Die HOAI ist eine rechtlich vorordnete Honorarordnung, in der Leistungen von Architekten und Ingenieuren geregelt sind. Dabei sind die zu berechnenden Leistungen in Phasen unterteilt. Herausgegeben wird die HOAI im Bundesgesetzblatt.

Honorarordnung


Die HOAI ist eine rechtlich vorordnete Honorarordnung, in der Leistungen von Architekten und Ingenieuren geregelt sind. Dabei sind die zu berechnenden Leistungen in Phasen unterteilt. Herausgegeben wird die HOAI im Bundesgesetzblatt.

Hypothek


Bei der Hypothek handelt es sich um eine Grundstücksbelastung mit Pfandrecht. Die Hypothek wird ins Grundbuch eingetragen und dient zur Absicherung von langfristigen Krediten.

Hypothekendarlehen


Ein Hypothekendarlehen ist ein gesichertes Darlehen, bei welchem Grundpfandrechte zum Einsatz kommen. Die Immobilie dient dabei als Sicherheit.

I

Immobilienleasing


Ganz im Gegensatz zum Leasing mobiler Güter wie beispielsweise eines Autos ist das Immobilienleasing ausschließlich auf unbewegliche Güter beschränkt. Es stellt eine zeitgemäße und innovative Form der Finanzierung dar, weshalb die Leasingfinanzierung von immer mehr Unternehmen genutzt wird.

Immobilienmakler


Unter einem Immobilienmakler versteht man eine Person, die Immobilen zwischen Käufer und Verkäufer vermittelt. Kommt durch seine Tätigkeit ein Kauf zustande, fällt eine Provision, auch Courtage genannt, an.

Inflation


Bei der Inflation handelt es sich um einen dynamischen Prozess. Eine Steigerung des Preisniveaus hält hierbei über einen längeren Zeitraum an, was bedeutet, dass mehr Geld aufgewendet werden muss, um dieselben Güter zu erwerben. Eine Inflation darf nicht verwechselt werden mit den typischen Veränderungen einer Preisstruktur auf dem Markt, die nur einzelne Güter betrifft.

Infrastruktur


Die Infrastruktur bezeichnet das Vorhandensein von öffentlichen und privaten Einrichtungen wie beispielsweise Geschäfte, Straßen, Autobahnen, öffentliche Verkehrsmittel und Kultureinrichtungen. Eine gute Infrastruktur wirkt sich in der Regel positiv auf den Preis einer Immobilie aus.

Instandhaltung


Diese dient dazu, den Wert der Immobilie zu erhalten. Dafür sind regelmäßige Instandsetzungen notwendig.

Instandhaltungsrücklage


Diese Rücklage dient als finanzielles Polster für Eigentümer von Wohnungen oder Immobilien, um damit kommende Maßnahmen der Instandhaltung oder Sanierung finanzieren zu können. Damit lassen sich im Zweifelsfall ohne Ausfälle auch größere Instandhaltungskosten und Instandsetzungskosten begleichen.

Instandsetzung


Unter Instandsetzung versteht man verschiedene Maßnahmen, die darauf abzielen, Schäden an einem Gebäude zu beseitigen.

Investitionsstau


Wenn erforderliche Investitionen für längere Zeit ausbleiben oder auf ein geringes Maß zurückgefahren werden, dann spricht man von einem Investitionsstau. Grundsätzlich sollten erforderliche Investitionen immer mindestens so hoch angesetzt werden, dass ein Erhalt der Substanz erreicht werden kann.Außerdem liegt ein Investitionsstau dann vor, wenn geplante notwendige Erweiterungen nicht durchgeführt werden und somit die aktuellen Anforderungen nicht gewährleistet sind. Auch ein Mangel an Kapital kann dazu führen, dass es zu einem Investitionsstau kommt.

Isolierung


Wer sein Dach, seine Fassade und seinen Keller gut dämmt bzw. isoliert, kann damit nicht nur Bauschäden vorbeugen, sondern auch einiges an Geld sparen. Viele Wärmeschutzmaßnahmen werden vom Staat durch die KfW finanziell unterstützt. Wer ein älteres Haus erwirbt, ist je nach Zustand dazu verpflichtet, sowohl die Heizung als auch die Wärmedämmung auf einen aktuellen Stand zu bringen.

J

Jahresabrechnung


Wer eine Wohnung mietet, der leistet für gewöhnlich nicht nur die Mietzahlung, sondern auch die Nebenkostenvorauszahlung. Diese deckt die Kosten für Warmwasser, Heizung, Kaltwasser, Abwasser, Müllabfuhr sowie Gebäude und Straßenreinigung ab. Sie stimmen aber nicht immer mit dem tatsächlichen Verbrauch überein, weshalb die abweichenden Beträge in der Jahresabrechnung am Ende des Jahres zugestellt werden. Dabei kann es dann eine Rückzahlung geben oder eine Nachzahlung fällig werden.

Jahresheizwärmebedarf


Beim Jahresheizwärmebedarf handelt es sich um eine wichtige Kennzahl, die laut Energieeinsparverordnung ausschlaggebend ist für die Ausstellung eines Wärmeschutznachweises. Er gibt an, welche Menge an Energie in einem Jahr notwendig ist, um eine bestimmte Innentemperatur im Gebäude zu erreichen. Je besser die Dämmung des Objekts ist, desto niedriger fällt die Transmission aus.

Jahreszins


Mit ihm werden die jährlich zu tragenden Kosten für ein Darlehen beziffert.

K

Kaltmiete


Unter der Kaltmiete – auch als Nettomiete bezeichnet – versteht man den Teil der Miete, der nur für die Nutzung der Wohnfläche anfällt, ohne Betriebskosten.Sie wird anhand der Quadratmeterzahl der Wohnfläche ermittelt, Anhaltspunkt hierfür ist häufig der Mietspiegel des Wohnorts. Weiterhin wirken sich das Baujahr, der Zustand der Wohnung, aber auch die Lage auf die Kaltmiete aus. Addiert man zur Kaltmiete die Betriebskosten, ergibt sich daraus die Warmmiete.

Kataster


Kataster beschreibt das Verzeichnis aller Grundstücke und Eigentümer-Informationen.

Katasteramt


Beim Katasteramt handelt es sich um eine behördliche Einrichtung, die Vermessungen durchführt und Grundstücksdaten aktualisiert. Sie stellt unter anderem Daten über Verläufe von Grenzen und Flurstücke zur Verfügung.

Kaufvertrag


Wenn der Verkäufer sich mit dem Kaufinteressenten einer Immobilie einig ist, dann kann der Kaufvertrag aufgesetzt werden. In diesem Vertrag werden alle Details rechtsverbindlich festgehalten. Unter anderem befinden sich im Kaufvertrag•    Der Preis•    Zahlungsformalitäten•    Rechtliche Verordnungen•    Die Abwicklung•    Der Zeitpunkt der Übergabe Ein Kaufvertrag muss unter Aufsicht eines Notars / einer Notarin abgeschlossen werden, dies ist rechtlich so vorgegeben. Dadurch vermeiden Käufer und Verkäufer juristische Unklarheiten.

Kaution


Bei der Kaution handelt es sich um eine Sicherheitsleistung, die vom Mieter vor dem Einzug hinterlegt werden muss. Eine Kaution stellt sicher, dass der Vermieter im Fall einer starken Abnutzung seiner Immobilie abgesichert ist. In diesem Fall behält der Vermieter beim Auszug des Mieters die Kaution ein. Die Kaution darf maximal die Höhe von 3 Monatsmieten betragen.

KfW


Die Kreditanstalt für Wiederaufbau befindet sich in Frankfurt und es handelt sich dabei um eine staatliche Förderbank, die für Käufer einer Immobilie verschiedene Förderprogramme anbietet. Dazu gehören unter anderem zinsgünstige Kredite, Zuschüsse ohne Rückzahlung etc. Das Ziel dabei ist es, Investitionen in Immobilien zu unterstützen und zu fördern.Die KfW-Programme haben ganz unterschiedliche Zwecke und dementsprechend andere Rahmenbedingungen, im Fokus stehen umweltfreundliche Projekte. Zum Beispiel werden energieeffiziente Sanierungsmaßnahmen gefördert, genau wie auch der Umbau in altersgerechte Immobilien. Das umgangssprachlich als Baukindergeld bekannte Förderprogramm unterstützt Familien und Alleinerziehende mit einem Zuschuss.

Konditionen


Konditionen, darunter versteht man unter anderem den aktuellen Zinssatz, aber auch die Art der Finanzierung, zu denen eine Immobilie gekauft werden kann.

Kreditanstalt für Wiederaufbau


Die Kreditanstalt für Wiederaufbau befindet sich in Frankfurt und es handelt sich dabei um eine staatliche Förderbank, die für Käufer einer Immobilie verschiedene Förderprogramme anbietet. Dazu gehören unter anderem zinsgünstige Kredite, Zuschüsse ohne Rückzahlung etc. Das Ziel dabei ist es, Investitionen in Immobilien zu unterstützen und zu fördern.Die KfW-Programme haben ganz unterschiedliche Zwecke und dementsprechend andere Rahmenbedingungen, im Fokus stehen umweltfreundliche Projekte. Zum Beispiel werden energieeffiziente Sanierungsmaßnahmen gefördert, genau wie auch der Umbau in altersgerechte Immobilien. Das umgangssprachlich als Baukindergeld bekannte Förderprogramm unterstützt Familien und Alleinerziehende mit einem Zuschuss.

L

Lage


Lage, Lage, Lage – der Standort ist maßgeblich dafür, ob eine Immobilie sich gut verkauft oder nicht. Sie bestimmt über den Preis mit und wirkt sich auf die Nachfrage aus.Eine gute Lage ist damit einer der wichtigsten Faktoren für die Wertstabilität eines Objekts. Sie verspricht einen Wertzuwachs der Immobilien, was gerade dann wichtig ist, wenn diese als Kapitalanlage erworben werden soll.Allerdings darf die Lage nicht mit dem Standort verwechselt werden. Letzterer bezeichnet beispielsweise eine Großstadt. Die Lage wiederum kann auch am Rande dieser Großstadt in einer ruhigen, attraktiven Gegend sein. Die Lage ist also ein bestimmter Bereich innerhalb eines Standorts, auch Mikrolage genannt.

Lageplan


Der Lageplan ist Bestandteil des Bauantrags und enthält den Grundriss von Gebäuden inklusive der Umgebung in der Draufsicht.

Lastenfreistellung


Wenn ein Grundstück verkauft wird, dann muss dieses von den Grundschulden befreit werden. Durch den Notar wird bei eingetragenen Gläubigern eine Lastenfreistellung beantragt. Falls ein Ablösebetrag fällig ist, muss dieser vom Käufer an den Gläubiger und den Rest des Betrags an den Verkäufer bezahlt werden. Damit wird verhindert, dass fremde Schuld am eigenen Grundstück haftet.

Legitimation


Wird ein Kredit aufgenommen, prüft die Bank die Identifikation des Kreditnehmers. Dabei handelt es sich um die so genannte Legitimation, die der Bank als Sicherheit dient. In der Regel ist das aber nur bei Neukunden eines Kreditinstituts erforderlich. Wer bereits Kunde der Bank ist, muss sich keiner Legitimation unterziehen.

Lichtes Maß


Das lichte Maß bezeichnet den nutzbaren Abstand zwischen zwei Bauteilen bzw. Begrenzungen.

Liegenschaftsbuch


Im Liegenschaftsbuch, auch Liegenschaftskataster genannt, sind alle Flurstücke des Landes verzeichnet. Es handelt sich dabei um ein öffentliches Register.

Liquiditätsplan


Der Liquiditätsplan ist ein Instrument, das im Bereich Immobilien vor allem bei neuen Bauprojekten zum Einsatz kommt. Er soll es dem Unternehmen ermöglichen, die Zahlungen zu erfassen und rechtzeitig zu überblicken, wenn es zu finanziellen Engpässen kommt.

Loggia


Die Loggia ist ein auf drei Seiten geschlossener Balkon oder Raum mit einer Öffnung auf der Außenseite. Loggien werden häufig in Dachschrägen integriert.

Löschungsbewilligung


Diese ist eine schriftliche Erklärung eines Gläubigers. Er gibt hierin seine Zustimmung zur Löschung einer eingetragenen Belastung oder Hypothek. Die Löschungsbewilligung ist erforderlich, um Belastungen aus dem Grundbuch zu entfernen und somit das Grundstück ohne Rechte von Dritten zu veräußern.

M

Mahnverfahren


Beim Mahnverfahren handelt es sich um ein zivilrechtliches Verfahren, welches Ansprüche an einen Schuldner durchsetzen kann, ohne dass dabei das Gericht involviert ist.

Makler


Unter einem Immobilienmakler versteht man eine Person, die Immobilen zwischen Käufer und Verkäufer vermittelt. Kommt durch seine Tätigkeit ein Kauf zustande, fällt eine Provision, auch Courtage genannt, an.

Maklerprovision


Wenn ein Immobilienmakler ein Gebäude oder eine Wohnung erfolgreich vermittelt hat, fallen dafür Provision an. Dasselbe gilt auch, wenn ein Mietobjekt vermittelt wird. Die Maklerprovision wird auch als Courtage bezeichnet. Im Durchschnitt beträgt eine Maklerprovision ca. 3,3 %, sie ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich hoch.

Mängelhaftung


Wird eine Immobilie verkauft, hat der Verkäufer die Pflicht, diese ohne Mängel dem Käufer zu übergeben. Sollte es dennoch offensichtliche Mängel geben, werden diese in einem Protokoll festgehalten. Nach der Schlüsselübergabe allerdings wird die Haftung für die Mängel offiziell an den Käufer übertragen.Falls versteckte Mängel auftreten, die dem Verkäufer vorher nicht bewusst bzw. ersichtlich waren, gehen diese ebenfalls mit der Schlüsselübergabe an den Käufer über.Falls Mängel verschwiegen wurden, besteht für den Käufer eine Gewährleistung.

Marktwert


Unter dem Marktwert bzw. dem Verkehrswert versteht man den aktuellen Wert einer Immobilie.

Marktwertermittlung


Der Marktwert wird ermittelt in einem Gutachten-ähnlichen Dokument, dessen Bestandteile Datengrundlagen, ein Grundbuchauszug, Planungsunterlagen, Fotos sowie alle angewandten Rechensätze sind.

Massivbauweise


Von einer Massivbauweise spricht man dann, wenn die Wände, Decken und Säulen aus einem massiven Mauerwerk oder aber aus Stahlbeton bestehen.

Maßstab


Beim Maßstab handelt es sich um das Verhältnis der Länge auf der Zeichnung und der realen Länge. Wenn also ein Lageplan im Maßstab 1:500 dargestellt ist, dann entspricht 1 cm auf dem Lageplan 500 cm in der Realität.

Miteigentum


Wenn mehrere Personen gemeinsam eine Immobilie besitzen, dann spricht man hierbei von Miteigentum. Es bezeichnet also allgemein ein Eigentum, welches mehreren Personen gemeinsam gehört. Das Wohnungseigentum nimmt hierbei eine Sonderstellung dar. Die Eigentumsanteile werden hierbei genau definiert. Beim Miteigentum gibt es finanziell und rechtlich einiges zu beachten.

Mitschuldner


Man versteht darunter eine oder mehrere Personen, die bei einem Kreditvertrag o.ä. laut BGB neben dem üblichen Schuldner für die Verbindlichkeit oder die Schuld ganz oder zum Teil einstehen muss.

Modernisierung


Mittels einer Modernisierung wird die Immobilie nicht nur moderner und ansehnlicher, sondern auch insgesamt verbessert. Zu einer Modernisierung gehört auch die energetische Sanierung, die das Einsparen von Energiekosten nach sich zieht. Das Ziel einer Modernisierung ist also zum einen, den Wohnkomfort und den Wert der eigenen vier Wände zu erhöhen, aber auch eine Energieersparnis und einen positiven Umweltaspekt zu erreichen. Modernisierungsmaßnahmen sind unter anderem das Dämmen von Dach und Außenwänden, der Austausch der Heizung oder das Isolieren von Fenstern.

N

Nebenkosten


Als Nebenkosten bei einem Immobilienkauf bezeichnet man alle Kosten, die zusätzlich zum vereinbarten Kaufpreis entstehen – dazu gehören Grunderwerbsteuer, Notarkosten und Grundbuchkosten. Flexible Nebenkosten, die ebenfalls anfallen können, sind die Courtage für den Makler und die Umzugskosten.

Niedrigenergiehaus


Man spricht dann von einem Niedrigenergiehaus, wenn das Gebäude zum Beispiel dem KfW-Effizienzhaus 55 Standard entspricht.

Nießbrauch


Dabei handelt es sich um das Recht, ein Haus oder ein Grundstück zu bewohnen und nach eigenem Ermessen zu nutzen. Wichtig ist das vor allem für jene Immobilienbesitzer, die ihr Wohneigentum noch zu Lebzeiten an ihre Kinder weitergeben wollen.

Nominalzins


Beim Nominalzins handelt es sich um den realen Zins, der bei einer Baufinanzierung anfällt, er wird auch Sollzins genannt. Man unterscheidet weiterhin zwischen dem ungebundenen und dem gebundenen Nominalzins.

Notar


Notare sind vonseiten der Justiz öffentlich bestellte Personen, die zur Beurkundung und Beglaubigung befugt sind. Der Kauf einer Immobilie muss in Deutschland zwingend unter Aufsicht eines Notars durchgeführt werden.

Notaranderkonto


Hierbei handelt es sich um eine besondere Form des Treuhandkontos. Wenn der Notar der Meinung ist, dass ein Sicherungsinteresse vorliegt, kann er dies bei einem Immobilienkauf anlegen und verwalten.

Notarkosten


Die Notarkosten zählen beim Kauf einer Immobilie zu den Anschaffungsnebenkosten, die mit den Anschaffungskosten abgeschrieben werden können. Generell fallen beim Kauf einer Immobilie Notarkosten an.Handelt es sich um eine Hypothekeneintragung, so entstehen Notarkosten, die den Finanzierungskosten zugerechnet werden. Diese wiederum können als Betriebskosten bei einer Geschäftsimmobilie oder als Werbungskosten bei einer privaten Immobilie geltend gemacht werden. Dies gilt aber nur dann, wenn die Notarkosten im Zusammenhang mit einer Einkunft stehen, wie zum Beispiel dann, wenn die Immobilie erworben wird, um sie zu vermieten.

Nutzfläche


Bei der Nutzfläche eines Gebäudes handelt es sich um den Teil der Grundfläche, der nicht zu Wohnzwecken vorgesehen ist.

Öffentliche Mittel


Unter bestimmten Voraussetzungen kann der Käufer einer Immobilie staatliche Fördermittel bzw. öffentliche Mittel beantragen und erhalten.

O

Optionsvertrag


Damit bezeichnet man das Recht, ein Grundstück zu einem späteren Zeitpunkt bereits vorab festgelegten Konditionen zu kaufen oder zu verkaufen. Der Optionsinhaber hat hierbei das Recht, zu einem bestimmten Preis zu kaufen oder zu verkaufen, ist aber nicht dazu verpflichtet.

P

Pacht


Ähnlich wie bei der Vermietung handelt es sich bei einer Pacht um eine vertraglich geregelte Überlassung des Gebrauchs an einem Gegenstand, zum Beispiel an einer Immobilie oder eines Grundstücks. Dem Pächter wird mittels Vertrags eine zeitlich begrenzte Nutzung zugesprochen. Üblich ist das zum Beispiel bei Gärten: Der Pächter baut darauf Obst an und darf diese selbst ernten oder verkaufen, er muss sich aber auch um die Bewirtschaftung kümmern.

Parzellierung


Man versteht hierunter die Teilung oder Aufteilung eines bestehenden Grundstücks in zwei oder mehr Teile. Dabei ist zu beachten, dass jede Veränderung des Gutsbestands – dazu zählen Zu- und Abschreibung, Vergütung und Verkleinerung – im Grundbuch einzutragen ist. Außerdem sollte grundsätzlich ein Veränderungsnachweis dokumentiert werden.

Passivhaus


Ein Gebäude, welches aufgrund seiner Dämmung keine klassische Heizungsanlage benötigt, nennt man Passivhaus. In der Regel kann ein Passivhaus bis zu 75% weniger Heizenergie verbrauchen als ein anderes Gebäude.

Pergola


Die Pergola ist ein Sichtschutz oder eine Überdachung im Außenbereich, zum Beispiel an der Terrasse oder an einem Weg. Die Pergola kann zudem als Rankhilfe dienen.

Photovoltaikanlage


Mit der Photovoltaikanlage wird aus Sonnenstrahlen mittels Solarzellen elektrische Energie erzeugt. Die Leistung einer PV-Anlage wird in kWp, Wp oder mWp angegeben.

Provisionen


Dabei handelt es sich um das Entgelt für eine verkäuferische oder vermittlerische Tätigkeit. Die Provision ist das Erfolgshonorar eines Immobilienmaklers und wird bei Unterzeichnung des Vertrags fällig und in Rechnung gestellt.

Q

Qualitätssicherung


Damit sichergestellt werden kann, dass bei einem Bauvorhaben keine Mängel entstehen, ist es empfehlenswert, sich eine baubegleitende Qualitätssicherung von der Prüfung des Angebots bis hin zur Bauabnahme durch Fachleute zu holen.

Qualitätsstandards


Man versteht darunter Standards und Richtlinien, die in der Immobilienbranche dafür sorgen, dass bestimmte Anforderungen an die Qualität erfüllt werden. Zu ihnen zählen unter anderem Bauvorschriften, Energieeffizienzstandards und Sicherheitsbestimmungen.

R

Rangänderung


Im Immobilienrecht ist eine Rangordnung von Rechten in Bezug auf Grundstücke üblich, sie ist in der Immobilienwelt sogar ein bedeutender Faktor. Wird eine Rangänderung durchgesetzt, kann dabei eine anwaltliche oder notarielle Unterstützung erforderlich sein. Die Rangfolge ist im Grundbuch vor allem für die Bank von Bedeutung.

Rangrücktritt


Kommt es zu einem Rangrücktritt, bedeutet dies, dass der im Grundbuch eingetragene Gläubiger seinen Rang an einen nachrangigen Gläubiger abtritt. Bei einem Rangrücktritt fallen prinzipiell Notar- und Grundbuchkosten an, und zwar anteilig an der Höhe der Grundschuld.

Rendite


Unter der Rendite versteht man den jährlich anfallenden Ertrag einer Immobilie, den der Anleger damit erwirtschaftet. Generell sollte die Nettomietrendite bei ca. 4% liegen, im Idealfall auch bei mehr.

Restschuld


Man versteht darunter den zu einem bestimmten Zeitpunkt noch nicht getilgten Teil des Kredits bei der Finanzierung einer Immobilie.

Rückauflassungsvormerkung


Die Rückauflassungsvormerkung ist ein Schutzrecht für den Verkäufer einer Immobilie, wodurch er die Option hat, nach dem Verkauf Bedingungen an den Verkäufer zu stellen. Dieses Schutzrecht wird allerdings erst durch einen Eintrag ins Grundbuch der Immobilie rechtswirksam.

S

Sachwert


Der Sachwert einer Immobilie gibt Aufschluss darüber, wie viel ein vergleichbarer Neubau zu einem speziellen Tag der Wertermittlung kosten würde. Nicht zu verwechseln ist der Sachwert einer Immobilie mit dem Verkehrswert und dem Marktwert.

Sachwertverfahren


Beim Sachwertverfahren handelt es sich um eine rechnerische Methode, um den Sachwert einer Immobilie zu berechnen.

Schäden


Sollte der Käufer nach dem erfolgreichen Verkaufsabschluss Schäden an der Immobilie entdecken, ist guter Rat teuer. Eine Mängelhaftung kommt auf den Verkäufer nur dann zu, wenn es sich um einen versteckten Mangel handelt, von dem der Verkäufer nichts wissen konnte.

Schätzgebühren


Wenn der Wert der Immobilie fachgerecht geschätzt werden soll, können dabei Schätzgebühren anfallen. In der Regel wird die Schätzung durch einen Gutachter oder einen Sachverständigen vorgenommen.

Schätzkosten


Wenn der Wert der Immobilie fachgerecht geschätzt werden soll, können dabei Schätzgebühren anfallen. In der Regel wird die Schätzung durch einen Gutachter oder einen Sachverständigen vorgenommen.

Sicherheitsleistung


Eine finanzielle Sicherheit, die vom Mieter oder Käufer einer Immobilie hinterlegt wird, dient dazu, eventuelle Schäden oder Zahlungsausfälle abzudecken. In der Regel bezeichnet man diese Sicherheitsleistung als Kaution.

Sonderausgaben


Wer den Kauf einer Immobilie finanzieren will, kann für eine selbst genutzte Immobilie eine staatlich geförderte Altersvorsorge in Anspruch nehmen. Diese Ausgaben können bei der Steuererklärung als Sonderausgaben abgesetzt werden.

Sondereigentum


Bei Immobilien, die über mehrere Eigentumswohnungen verfügen, muss zwischen Sondereigentum und Gemeinschaftseigentum unterschieden werden. Das Sondereigentum wird im Wohnungseigentumsgesetz genau definiert.

Sondernutzungsrecht


Im deutschen Wohnungseigentumsgesetz ist das Sondernutzungsrecht das Recht, bestimmte Flächen und Teile des Gebäudes, welches zum Gemeinschaftseigentum zählt, allein zu nutzen. Dabei werden die anderen Wohnungseigentümer vom Nutzungsrecht ausgeschlossen.

Sondertilgungen


Um den Immobilienkredit schneller zurückzuzahlen, sind Sondertilgungen eine sinnvolle Möglichkeit. Allerdings lohnt sich eine Sondertilgung nicht immer – vor allem, wenn der Kredit auf niedrigen Zinsen basiert – und ist davon abgesehen auch nicht immer möglich. Entscheidend sind hier die vertraglichen Abmachungen, die bei Vergabe des Kredits geschlossen wurden.

Staatliche Förderung


Zur Finanzierung einer Immobilie werden von Bund und Ländern zahlreiche Fördergelder bereitgestellt. Weiterhin gibt es eine staatliche Förderung für energetische Sanierungen oder den altersgerechten Umbau von Wohneigentum, sodass barrierefreies Wohnen möglich wird.

T

Teileigentum


Beim Teileigentum handelt es sich um ein Sondereigentum an Räumlichkeiten eines Gebäudes, die nicht zu Wohnzwecken dienen.

Teilungserklärung


Hierbei handelt es sich um ein vom Notar beglaubigtes Dokument, aus dem die Aufteilung der Immobilie hervorgeht. (Zum Beispiel bei einem Mehrfamilienhaus oder einem Reihenhaus).

Teilungsplan


Ein Teilungsplan wird vom Geometer erstellt und das Vermessungsamt bewilligt diesen dann mittels Bescheids. Danach geht der Bescheid an den Antragsteller zurück, woraufhin er 18 Monate lang Zeit hat, den Plan durchzuführen.

Tilgung


Hiermit gemeint ist die Zahlung, die der Kreditnehmer in regelmäßigen Abständen an sein Kreditinstitut leistet. Man spricht dann von Tilgung der Zinsen.

Tilgungsaussetzung


Wer einen Kredit für eine Immobilie tilgt, tut dies im Normalfall monatlich. Es gibt allerdings auch Darlehen, die eine Tilgungsaussetzung beinhalten. Dies ist allerdings nicht mit einer Ratenaussetzung gleichzusetzen, die vielmehr dann zum Einsatz kommt, wenn der Käufer finanzielle Probleme bei der Tilgung des Kredits hat.

Tragende Wand


Wenn eine Wand entfernt werden soll, ist zuerst zu klären, ob es sich um eine tragende Wand handelt. Tragend ist eine Wand dann, wenn sie die Standsicherheit des Gebäudes gewährleistet.

Tragende Wände


Wenn eine Wand entfernt werden soll, ist zuerst zu klären, ob es sich um eine tragende Wand handelt. Tragend ist eine Wand dann, wenn sie die Standsicherheit des Gebäudes gewährleistet.

U

Umbauter Raum


Umbauter Raum, dies bezeichnet das Volumen eines Bauprojekts, sprich die Fläche des Rohbaus in Länge, Höhe und Breite.

Umschuldung


Eine Umschuldung eines Immobilienkredits ist nicht immer problemlos möglich. Sinnvoll ist die Umschuldung dann, wenn das bestehende Darlehen durch einen günstigeren Kredit zu besseren Konditionen abgelöst werden kann.

Unbedenklichkeitsbescheinigung


Hiermit bestätigt das Finanzamt, dass alle anfallenden Steuern wie Grunderwerbssteuer, Einkommensteuer und Vermögensteuer bei der Veräußerung inländischer Liegenschaften beglichen wurden.

Unterwerfungsklausel


Sie wird auch als Unterwerfungserklärung bezeichnet und ist ein Bestandteil des Zwangsvollstreckungsrechts. Falls ein Vertragspartner nicht seine vertraglich festgelegten Pflichten erfüllt, stimmt er der sofortigen Zwangsvollstreckung zu.

V

Vadium


Hierbei handelt es sich um die Sicherstellung bei einer Versteigerung oder einer Zwangsversteigerung, falls der Bieter während der Zuschlagsfrist von seinem Angebot zurücktreten sollte oder nach Ablauf der Angebotsfrist behebbare Mängel trotz Aufforderungen nicht behebt. Zuvor muss für das Vadium eine Höhe festgehalten werden, die normalerweise 5% des geschätzten Auftragswertes nicht übersteigen darf.

Vergleichswert


Mit dem Vergleichswertverfahren für Immobilen lässt sich präzise der Verkehrswert bestimmen. Dabei werden ähnliche Objekte verglichen und daraus eine Vergleichsgruppe erstellt. Daraus kann dann der durchschnittliche Verkaufspreis ermittelt werden.

Verjährung


Beim Kauf einer Immobilie gibt es für den Käufer eine gesetzlich vorgeschriebene Verjährungsfrist von 5 Jahren für etwaige Mängel. Die Verjährungszeit der Kaufpreisforderung hingegen beträgt 10 Jahre.

Verkehrswert


Der Wert, zu dem eine Immobilie unter normalen Bedingungen verkauft werden kann, ist der geschätzte Marktwert. Dieser wird von Sachverständigen oder Gutachtern ermittelt.

Verwandtendarlehen


Hierbei handelt es sich um eine private Form des Kredits. Der Kreditgeber ist also keine juristische, sondern eine natürliche Person, zum Beispiel Eltern, Verwandte oder Bekannte.

Vorfälligkeitsentgelt


Wer vorzeitig aus der Baufinanzierung aussteigen will, der muss zumeist an seine Bank eine Vorfälligkeitsentschädigung bezahlen, die einige tausend Euro betragen kann.

Vorverkaufsrecht


Wenn ein Grundstück mit einem Vorkaufsrecht versehen ist, dann muss der Eigentümer zuerst dem Berechtigten das Grundstück anbieten. Erst wenn dieser ablehnt oder nach 30 Tagen nicht von seinem Vorkaufsrecht Gebrauch macht, darf der Verkäufer einen Dritten berücksichtigen.Das Vorkaufsrecht kann allerdings bei Tausch, Versteigerung oder Enteignung nicht angewendet werden. Dafür bleibt das Vorkaufsrecht des Berechtigten auf Lebensdauer aufrecht und bindet auch rechtliche Nachfolger.

W

Wegerecht


Es handelt sich dabei um das Recht, ein fremdes Grundstück zum Durchgang zu benutzen. Der Eigentümer eines Grundstücks darf in dem Fall ein fremdes Grundstück betreten, um sein eigenes Grundstück zu erreichen. Dies entsteht dann, wenn ein Grundstück aufgeteilt wird und über keinen direkten Zugang zur öffentlichen Straße verfügt.

Werbungskosten


Werbungskosten aus Vermietung und Verpachtung sind Ausgaben, die ein Eigentümer bzw. Vermieter einer Immobilie oder Wohnung geltend machen kann, um damit die steuerpflichtigen Einnahmen zu verringern.

Wertermittlung


Die Wertermittlung eines Hauses oder einer Wohnung beinhaltet verschiedene Faktoren. Hierbei wird der Verkehrswert, also der voraussichtlich zu erzielende Preis ermittelt mithilfe des Vergleichswert- oder des Ertragswertverfahrens.

Wiederkaufsrecht


Hierbei handelt es sich um ein vertraglich vereinbartes Recht, dass der Verkäufer einen verkauften Gegenstand - in diesem Fall eine Immobilie oder ein Grundstück - innerhalb einer bestimmten Frist zurückkaufen kann. Wenn keine Frist vereinbart wurde, gilt bei einem Grundstück die First von 30 Jahren.

Wirtschaftsplan


Im Wirtschaftsplan werden die voraussichtlichen Einnahmen und Ausgaben einer Gemeinschaft für das kommende Jahr aufgelistet.

Wohnfläche


Mit der Wohnfläche einer Immobilie wird die tatsächlich nutzbare Fläche bezeichnet, die für Zwecke des Wohnens zur Verfügung steht. Zur Wohnfläche zählen alle beheizbaren und bewohnbaren Räume, nicht dazu zählen hingegen Keller, Garage oder Abstellräume außerhalb der Wohnung.

Wohnrecht


Durch ein Wohnrecht wird eine Person dazu berechtigt, in einer Immobilie zu wohnen, auch ohne, dass sie selbst Eigentümer davon ist.

Wohnungseigentum


Damit bezeichnet man das eingeräumte Recht eines Eigentümers, allein über eine Wohnung zu verfügen. Mit Wohnungseigentum wird also das Eigentum an einer Wohnung innerhalb einer Immobilie bezeichnet. Es setzt sich aus dem Sondereigentum an der Wohnung und aus dem Gemeinschaftseigentum im Rahmen der Eigentümergemeinschaft zusammen.

Z

Zahlung nach Baufortschritt


Diese Art der Zahlung bedeutet, dass vom Käufer eines Objekts nicht der ganze Kaufpreis auf einmal bezahlt werden muss, sondern in Raten, abgestimmt auf den Fortschritt des Baus. Nach einer erbrachten Leistung bekommt der Bauträger einen Teil der Zahlung und so fort.

Zinsbindung


Dabei handelt es sich um eine zeitlich festgeschriebene Garantie auf einen festen Zinssatz.

Zwangsversteigerung


Eine öffentliche Versteigerung einer Immobilie, die aufgrund von Zahlungsrückständen oder andern rechtlichen Gründen angeordnet wird, ist eine Zwangsversteigerung. Hierbei wird die Immobilie zumeist an den Höchstbietenden verkauft, damit alle offenen Forderungen beglichen werden können.

Zwischenfinanzierung


Bei der Zwischenfinanzierung handelt es sich um ein Darlehen, welches nur für eine kurze Zeit, also vorübergehend, ausgezahlt wird. Sie kann zum Schließen einer Finanzierungslücke hilfreich sein.

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